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VPG-Sport

Die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG) beinhaltet laut Prüfungsordnung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH):

 

Abteilung A -> Fährtenarbeit

Abteilung B -> Unterordnung

Abteilung C -> Schutzdienst

 

Zugelassen sind Hunde aller Rassen und Mischlinge nach bestandener Begleithundprüfung.

 

Bei der Abteilung A/ Fährtenarbeit muss der Hund mithilfe seines Geruchssinns eine Fährte ausarbeiten und Gegenstände finden und verweisen. Hierbei variiert Länge der Fährte und Anzahl der 90°-Winkel und Gegenstände je nach Prüfungsstufe.

 

Bei der VPG 1- Prüfung legt der Hundeführer eine Eigenfährte von mindestens 300 Schritt mit 2 Winkeln und 2 Gegenständen. Bevor der Hund dann 15 Minuten Zeit für die Ausarbeitung hat, muss die Fährte mindestens 20 Minuten liegen.

 

Bei der VPG 2- Prüfung muss der Hund eine mindestens 400 Schritt lange Fremdfährte finden, die zwar ebenfalls 2 Winkel und 2 Gegenstände beinhaltet, aber mindestens 30 Minuten alt ist. Auch hier hat der Hund 15 Minuten Ausarbeitungszeit.

 

Bei der VPG 3- Prüfung ist die Fremdfährte schon mindestens 600 Schritt lang und der Hund muss innerhalb von 20 Minuten 4 Winkel und 3 Gegenstände finden. Die Fährte ist dann mindestens 60 Minuten alt.

 

Die Abteilung B/ Unterordnung ist ein Gehorsamstraining und somit eine Erweiterung zur Begleithundausbildung. Hier wird neben der Freifolge und der Schussgleichgültigkeit auch das Sitz aus der Bewegung, Ablegen in Verbindung mit Herankommen, das Bringen auf ebener Erde, über eine Hürde und über eine Schrägwand, das Voraussenden mit Hinlegen und das Ablegen unter Ablenkung beurteilt.

 

Bei der VPG 2- Prüfung kommt noch das Stehen aus dem Schritt und bei der VPG 3- Prüfung das Stehen aus dem Laufschritt  hinzu.

 

In der Abteilung C/ Schutzdienst wird der natürliche Beutetrieb des Hundes ausgebildet, bei dem der Ärmel des Helfers als Beute angesehen wird. Entgegen mancher Meinungen, die Hunde würden beim Schutzdienst „scharf“ gemacht, lernen sie hier nicht, den Menschen zu beißen, sondern sind ausschließlich auf dem Ärmel fixiert.

 

Einem Hund, der voll im Trieb steht, ist schwer Gehorsam zu vermitteln. Hier lernt er, in Extremsituationen völlig gehorsam und abrufbar zu sein. Dadurch wird der Hund auch im Alltag bei neuen, ungewohnten Situationen selbstsicherer, ruhiger und nervenfester umgehen können, als ein nicht ausgebildeter Artgenosse.

 

Die Prüfung der Abteilung C beinhaltet das Revieren nach dem Helfer mit anschließendem Stellen und Verbellen, das Verhindern eines Fluchtversuches des Helfers, die Abwehr eines Angriffs aus der Bewachungsphase und den Angriff auf den Hund aus der Bewegung.

 

Später kommen noch der Rückentransport und der Überfall auf den Hund aus eben diesem Rückentransport hinzu.


 
"Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst Du oh Mensch sei Sünde; mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde." (Franz von Assisi)